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Die Noratis GmbH, ein dynamisch wachsender Bestandsentwickler von Wohnimmobilien, hat das Geschäftsjahr 2016 mit Rekordwerten bei allen wesentlichen Kennziffern abgeschlossen. Der Konzernumsatz (HGB) wurde um 87% auf 44,6 Mio. EUR gesteigert, nach 23,8 Mio. EUR im Vorjahr. Rund 85% der Umsatzerlöse stammen dabei aus dem Verkauf von Immobilien (2015: 80%). Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren Blockverkäufe an den Standorten Bünde, Mayen und Dormagen wesentliche Treiber von Wachstum und Profitabilität. Insgesamt wurden 593 Wohneinheiten veräußert (2015: 249 Wohneinheiten). Der Umsatzmix wird durch die Vermietung der im Bestand gehaltenen Objekte komplettiert. Die Mieteinnahmen daraus beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf insgesamt 6,7 Mio. EUR (2015: 4,8 Mio. EUR), getrieben durch eine im Jahresdurchschnitt höhere Anzahl an Wohneinheiten sowie den erfolgreichen Abbau von Leerstand.

Das operative Ergebnis des Noratis-Konzerns (EBIT) lag bei überproportional verbesserten 9,9 Mio. EUR (2015: 3,8 Mio. EUR) und war v.a. vom verbesserten Rohertrag im Zusammenhang mit Immobilienverkäufen beeinflusst. Im Zuge der guten Ergebnisentwicklung konnte auch das Eigenkapital signifikant gestärkt werden.

„Das Jahr 2016 hat erneut gezeigt, dass wir in einem attraktiven Nischenmarkt agieren“, so Geschäftsführer André Speth. „Die von uns bevorzugten Immobilien in Randlagen von Ballungszentren werden weiterhin in starkem Maße von Mietern mit mittleren bis kleineren Einkommen nachgefragt. Auch für Investoren sind diese Standorte attraktiv. Die Nachfrage können wir durch die intensive Aufwertung von Bestandswohnimmobilien mit Potential bedienen. Auf diese Weise erzielen wir als Bestandsentwickler attraktive Veräußerungserlöse, ohne den vielfältigen Entwicklungsrisiken von Neubauprojekten ausgesetzt zu sein.“

Der Geschäftsführende Gesellschafter Igor Christian Bugarski ergänzt: „Durch effiziente Prozesse und ein skalierbares Geschäftsmodell haben wir die Grundlage für weiteres Wachstum geschaffen. Unser Fokus auf Siedlungsbauten, Werkswohnungen und Quartiere führt aufgrund der ähnlichen Beschaffenheit der einzelnen Wohneinheiten dazu, dass wir unsere wertsteigernden Maßnahmen mit hoher Kostensicherheit und einem weitreichenden Standardisierungsgrad durchführen können. Mit dem zuletzt erfolgten Ankauf von zwei Siedlungen auf Rügen und den bereits vertraglich gesicherten Projekten in Gladbeck, Trier und Frankfurt am Main sowie weiteren vielversprechenden Projekten in der Pipeline wollen wir unseren Wachstumspfad auch in diesem Jahr fortsetzen.“