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Eschborn, 28. Juli 2016 – In Mayen, etwa 30 km von Koblenz entfernt, hat die Noratis GmbH vor acht Jahren 52 und vor drei Jahren weitere 124 Wohneinheiten mit insgesamt 11.300 qm Mietfläche übernommen.

Die insgesamt drei Standorte in Mayen waren zum Zeitpunkt der Übernahme in großen Teilen mit einem erheblichen Instandhaltungsstau in einem schlechten Zustand. Die Noratis hat die Siedlung seitdem umfassend renoviert und alle notwendigen Reparaturen vorgenommen. Insgesamt wurden rund 40 Wohnungen modernisiert und etwa genauso viele neue Heizungsanlagen installiert. Darüber hinaus wurden die Fassaden, Treppenhäuser und Keller erneuert, Straßenbeleuchtung auf eigene Kosten installiert und die Außenanlagen neu gestaltet. Auch die Hausverwaltung und insbesondere der Hausmeister wurden dazu angehalten, sich nachhaltig um Mieterbelange zu kümmern und stets als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Somit konnten nicht nur Ordnung und Sauberkeit in der Siedlung signifikant verbessert werden, sondern auch die Wohnqualität der Mieter.

Bei diesem umfassenden Maßnahmenbündel hat die Stadt Mayen beispielhaft unterstützt, lobt Noratis. Auch lokale Handwerksbetriebe profitierten von den Renovierungsarbeiten, da diese überwiegend mit ortsansässigen Unternehmen durchgeführt wurden.

Noratis konnte als Folge der Maßnahmen den Leerstand gezielt abbauen und gleichzeitig die Mieteinnahmen über die gesamte Projektlaufzeit um rund 30 Prozent steigern. Der Vermietungsstand liegt mittlerweile fast durchgehend bei 100 Prozent, da die von Noratis etablierte Wohnungsqualität von den Mietern geschätzt wird.

„Mayen stellt ein vorbildliches Beispiel dar, wie es gelingt, Mieter, Investoren und Gemeinde gleichermaßen zufriedenzustellen“, freut sich Igor Christian Bugarski, Geschäftsführer der Noratis GmbH. Er betont: „Wir verfolgen diesen Multi-Stakeholder-Ansatz bei allen unseren Projekten. Wir legen Wert darauf, dass die Mieter gerne in der Siedlung wohnen, die Investoren sich über die Rendite freuen und dadurch mit jedem einzelnen Projekt ein Beitrag zur Erhaltung von bezahlbarem Wohnraum geleistet wird. Dadurch kann auch der Käufer, gleichgültig, ob es sich um Einzel- oder Blockverkäufe handelt, sicher sein, ein Objekt mit hervorragender Substanz und nachhaltiger Rendite zu erwerben.“

Daher ist es nicht verwunderlich, dass alle drei Siedlungen mittlerweile in neue Hände gekommen sind. Einen Standort mit 24 Wohnungen hat ein Privatinvestor übernommen. Die beiden anderen Standorte sind als Portfolio-Deal von einem Family Office aufgekauft worden. Die Übergabe aller Standorte wurde im Juni dieses Jahres abgeschlossen.

Vorteile von Projektentwickler und Bestandshalter

Der Erfolg in Mayen zeigt beispielhaft, wie es Noratis gelingt, die Vorteile eines Projektentwicklers mit denen eines Bestandshalters zu verbinden, ohne die jeweiligen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Durch Investitionen in Bestandsimmobilien trägt Noratis nur ein geringes Projektentwicklungsrisiko – insbesondere, da die Immobilien typischerweise bereits direkt nach dem Erwerb Überschüsse nach Kapital- und Betriebskosten erwirtschaften. Indes verfügt Noratis für jedes Portfolio über eine klare Exitstrategie. Damit erwirtschaftet das Unternehmen eine höhere Rendite als ein Bestandshalter und trägt im Vergleich zu einem Projektentwickler ein deutlich geringeres Risiko.

Weitere Ankäufe bundesweit geplant

Beim Ankauf konzentriert sich Noratis bevorzugt auf Siedlungsbauten, Werkswohnungen, Quartiere und andere Wohnimmobilien ohne nennenswerten Gewerbeanteil in Städten ab 10.000 Einwohnern. Dabei werden strenge Kriterien an das Objekt und den Mikrostandort gelegt. Alle Objekte verfügen über technisches und/oder kaufmännisches Entwicklungspotenzial. Noratis will kurz- und mittelfristig weitere Objekte ab rund 20 Einheiten bis hin zu großen Projekten von bis zu 1.000 Einheiten erwerben.