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Eschborn, 17. Januar 2017 Mieter und Vermieter sind meistens an einem harmonischen, langfristigen und gedeihlichen Miteinander interessiert und haben dabei weniger Interessenskonflikte als oft dargestellt. So lässt sich zumindest der aktuelle Immobilien-Trendreport der Noratis GmbH, Bestandsentwickler von Wohnimmobilien (www.noratis.de), interpretieren, der auf einer Umfrage unter Immobilienexperten basiert.

Ein Großteil der Vermieterseite hält eine gute bauliche Substanz (94 Prozent) für das wichtigste Kriterium bei der Vermietung von Wohnimmobilien. 90 Prozent der Vermieter sind laut Umfrage bereit, „auf etwas Rendite zu verzichten, wenn sie dafür weniger Verwaltungstätigkeit, etwa wegen ständiger Mieterwechsel oder Mietausfällen haben.“ 87 Prozent ist die „langfristige und stabile Vermietung wichtiger als die kurzfristige Maximierung der Rendite.“

Auf der Mieterseite wünschen sich 95 Prozent eine gute Bausubstanz. 87 Prozent zahlen lieber etwas mehr Miete, wenn dafür „die Wohnung, das Haus und die Außenanlagen regelmäßig gepflegt werden.“

Als Fazit lässt sich festhalten, dass ein fairer Umgang zwischen Mieter und Vermieter – z. B. die richtige Balance zwischen Investitionen und Mietzins – zu einer stabileren Vermietungssituation und letztlich zu einer besseren Rendite führt. Gleichzeitig hat die Umfrage ergeben, dass gutes Management und das richtige Maß bei der Instandhaltung zu einer Annäherung der Interessenslage bei Mietern und Vermietern führen. Die Umfrage bestätigt die Erfahrungen von Noratis-Geschäftsführer Igor Bugarski aus der Entwicklung von bislang mehr als 10.000 Wohnungen: „Umfangreiche Investitionen und eine mieterfreundliche Verwaltung führen in der Regel zu einer Optimierung der Rendite.“ Bugarski empfiehlt, auch die Kommunikation mit Mietern zu fördern, z. B. mit solchen Umfragen, um die Investitionsplanung in Liegenschaften zu optimieren.